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  • alle internistischen Standardmethoden wie Ruhe- und Belastungs-EKG, Ultraschalluntersuchung von Bauchorganen und Schilddrüse, Lungenfunktionsmessung mit Fluss-Volumen-Kurve und Resistance

    Röntgen

    Gastroskopie (endoskopische Untersuchung des Magens)

    Koloskopie (endoskopische Untersuchung von Dick- und Enddarm)

    H2-Atemtest (Untersuchung z.B. auf Milchzuckerunverträglichkeit)

    Langzeit-EKG und Langzeitblutdruckmessung (Auswertung in unserer Praxis)

    Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens)

    Stressechokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens während Belastung)

    Ultraschalluntersuchungen (Doppler und Duplex) aller Gefäßregionen

    alle Ultraschalluntersuchungen können zusätzlich mit Farbdoppler durchgeführt werden, was die diagnostische Aussagekraft erhöht

    Untersuchungen zur Feuerwehrtauglichkeit (G26) und Fahrtauglichkeit für Führerschein

    Sporttauglichkeitsuntersuchung, auf Wunsch mit Trainingsberatung (Selbstzahlerleistung)


Herz- und Gefäßerkrankungen mit Schlaganfall sind mit fast 50% die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ursache dieser Erkrankungen ist meist eine fortgeschrittene Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Durch Ablagerungen von Kalk und Fett in der Gefäßwand (so genannte Plaques) kommt es zu einer zunehmenden Einengung des Blutgefäßes, in fortgeschrittenen Stadien resultiert eine schlechte  Durchblutung des durch das Gefäß versorgten Gewebes (Herzmuskel, Gehirn, Beine...). Außerdem kann es im Bereich der Plaques zu einem plötzlichen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinsel (Thrombus) kommen. Das versorgte Gewebe wird dann akut nicht mehr durchblutet und stirbt ab (Herzinfarkt, Schlaganfall).

Um diesen Erkrankungen erfolgreich vorbeugen zu können, ist es wichtig Menschen, mit erhöhtem Risiko rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Man kennt sechs wesentliche so genannte Gefäßrisikofaktoren als Hauptursachen der Arterienverkalkung, wobei nur die vier erst genannten beeinflussbar sind:
 
• Tabakrauchen
• Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
• Bluthochdruck (Hypertonie)
• Erhöhte Blutfette (Cholesterin)
• Ererbte Veranlagung
• Zunehmendes Lebensalter

In den letzten Jahren wurden Verfahren entwickelt, mit denen nach Bestimmung dieser
Risikofaktoren für den einzelnen Menschen das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko bestimmt werden kann. Leider ist auch diese statistische Risikoermittlung noch relativ ungenau. 
 
Seit einigen Jahren ist es jedoch möglich Arterienverkalkung in frühen Stadien nachzuweisen. Somit ist es möglich, für den einzelnen Menschen nicht nur ein rechnerisches Risiko zu ermitteln, sondern auch zu untersuchen, ob bereits eine beginnende Gefäßerkrankung mit Arteriosklerose vorliegt. 
Dies ermöglicht eine individuelle Beratung!
Die gesetzlichen Krankenkassen sehen im Rahmen der zweijährigen Gesundheitsuntersuchung nur die Diagnostik der oben angeführten „klassischen“ Risikofaktoren vor.
 
WIR BIETEN IHNEN DESHALB DIE MÖGLICHKEIT IN UNSERER 
PRAXIS IHR HERZINFARKT‐ UND SCHLAGANFALLRISIKO 
INDIVIDUELL BESTIMMEN ZU LASSEN! ‐ WIE MACHEN WIR DAS?

• Wir bestimmen die wesentlichen Laborwerte, insbesondere alle Blutfettwerte*. Auf Wunsch
können auch weitere Laborwerte gemessen werden. Hierzu beraten wie Sie gerne.
 
• Wir führen eine körperliche Untersuchung von Herz, Lunge und Gefäßen durch.
 
• Wir messen den Blutdruck an Ihren Füßen und Armen mit dem so genannten Gefäßdoppler.
Normalerweise ist der Blutdruck an den Füßen mindestens so hoch wie an den Armen, ein verminderter Druck weist auf eine beginnende Arterienverkalkung in den Beinen hin. 
 
• Wir messen die Gefäßwanddicke Ihrer Halsschlagadern (Intima-Media-Dicke) und untersuchen die Halsgefäße auf mögliche Ablagerungen. 
 
• Wir nehmen uns dann Zeit, um Ihnen dieUntersuchungsergebnisse zu erklären und teilen Ihnen das daraus ermittelte Risiko mit. Wir geben Ihnen abschließend auch eine Empfehlung zu
eventuell erforderlichen nicht-medikamentösen und medikamentösen Behandlungen.
 
• Auf Wunsch kann zur Verbesserung der Aussage noch eine Messung der Verkalkung Ihrer
Herzkranzgefäße (Koronarkalk) im Herzdiagnostikzentrum in München vereinbart werden –
auch hierzu informieren wir Sie gerne!

WIR MÜSSEN SIE ABER DARAUF HINWEISEN, DASS ES SICH HIERBEI UM 
EINE INDIVDUELLE GESUNDHEITSLEISTUNG (IGEL) HANDELT, DEREN 
KOSTEN VON DEN GESETZLICHEN KRANKENKASSEN NICHT ÜBERNOMMEN 
WIRD. 

FÜR WEN IST DIESE DIAGNOSTIK SINNVOLL? 
 
• WENN IN IHRER FAMILIE GEHÄUFT HERZINFARKTE, HERZ‐BYPASS‐OPERATIONEN ODER SCHLAGANFÄLLE AUFGETRETEN SIND. 
• WENN BEI IHNEN SELBST BEREITS RISIKOFAKTOREN VORLIEGEN 
• WENN ERHÖHTE CHOLESTERINWERTE VORLIEGEN UND SIE UNSICHER SIND,
OB DIESE MEDIKAMENTÖS BEHANDELT WERDEN SOLLEN. 
• PRINZIPIELL EINMALG FÜR JEDE/JEDEN ÜBER 50 JAHRE (DIE NOTWENDIGKEIT 
WEITERER KONTROLLEN HÄNGT DANN VOM ERGEBNIS AB) 
 
FÜR WEN IST DIESE DIAGNOSTIK NICHT SINNVOLL? 
 
• FÜR JEDEN UNTER 40 OHNE BEKANNTE RISIKOFAKTOREN UND OHNE FAMILIÄRE 
BELASTUNG 
• FÜR JEDEN MIT BEREITS BEKANNTER GEFÄSS‐ ODER ZUCKERKRANKHEIT, DA BEI 
DIESEN PATIENTEN OHNEHIN EIN HOHES RISIKO BESTEHT, DAS EINE MAXIMALE 
THERAPIE ERFORDET.